Artikel 19: Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung.

UN-Kinderrechtskonvention, seit 1989 in Kraft

Für sich genommen ist das keine Katastrophe – es kommt nur darauf an, wie Eltern darauf reagieren. Die Erziehungsberaterin Stiller rät Eltern daher, sich jetzt vermehrt die Situation der Kinder vor Augen zu halten. „Ihre Lebenswelt hat sich gerade extrem verändert, viel mehr noch als bei Erwachsenen. Für sie ist der Verzicht ungleich größer, wenn sie weder auf den Spielplatz noch in die Kita gehen dürfen, wenn es keine Geburtstagsfeiern und keinen Besuch bei Oma und Opa mehr gibt.“

Grenzen setzen? Ja, aber auch Freiraum geben!
„Solange diese massiven Beschränkungen im öffentlichen Raum gelten, ist es hilfreich, wenn es jetzt in den Familien mehr Freiraum gibt als sonst“, so Stiller. Eltern sollten sich daher überlegen, ob die Regeln, die vor Corona in Kraft waren, auch in dieser Ausnahmesituation gelten müssten. „Muss das Kind abends wirklich pünktlich ins Bett? Gilt die strikte Zeitbeschränkung für Spiele am Computer wirklich weiterhin?“ Ihr Rat: „Halten Sie nicht starr an den Regeln aus Vor-Corona-Zeiten fest! Bleiben Sie flexibel.“ Aus ihrer Beratungspraxis weiß sie, dass es den Familien in der jetzigen Lage sogar sehr guttut, mehr Freiraum zu geben und gelassener mit Grenzen umzugehen.

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