Broschüre: Acht Sachen, die Erziehung stark machen

Was ist eigentlich Erziehung? Die Frage mag trivial klingen. Aber wer schon einmal mit Kindererziehung betraut war, weiß, dass es in bestimmten Phasen und Situationen kaum eine schwierigere Herausforderung gibt. Umso wichtiger ist es, den Beteiligten auch in Krisen und Konflikten den Rücken zu stärken.

Die Broschüre „Acht Sachen, die Erziehung stark machen“ ist ein wichtiger Beitrag dazu. Im Mittelpunkt stehen Definitionen wie „Erziehung ist Liebe schenken“, „Erziehung ist Streiten dürfen“ oder „Erziehung ist Gefühle zeigen“. Schon diese einfachen Sätze machen deutlich, dass Erziehung ein Spannungsfeld mit vielen, oft sogar widersprüchlich scheinenden Aspekten ist.

Auf der einen Seite braucht eine starke Erziehung Nähe und Geborgenheit und viel gemeinsame Zeit – auf der anderen Freiräume, die die Kinder alleine ausgestalten können, allerdings wiederum im Rahmen von klar definierten Grenzen und Spielregeln. Das wird nicht immer ohne Konflikte gehen, und das ist gut so. Man muss unterschiedlicher Meinung sein dürfen, Spannungen aushalten und nein sagen können. Aber: Man muss sich dabei zuhören und ebenso geduldig wie sensibel auf die Anliegen der anderen eingehen. Kinder dürfen Emotionen zeigen, und sie spüren genau, wenn sie ernst genommen werden – zum Beispiel, wenn sie echte Anerkennung erhalten und dadurch ermutigt werden, neue Schritte in ihrer Entwicklung zu wagen.

Die Broschüre geht auf all diese Punkte ein, ohne den Zeigefinger zu erheben. Schließlich brauchen nicht nur Kinder Verständnis und Ermutigung, sondern auch jene, die für ihre Erziehung verantwortlich sind. Deshalb steht auch ganz am Anfang der Appell, sich niemals zu genieren braucht, wenn man die Unterstützung anderer wahrnimmt, sei es im Freundes- oder Bekanntenkreis oder durch professionelle Helfer.

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